Wappen von Frankfurt

"schwarz-weiß-Trennung"

Wappen von Rödelheim


Der Maßstab der abgebildeten Zeichnungen beträgt 1:50

In der Anfangszeit des Gerätehauses befand sich der Umkleidebereich für die Mitglieder im Keller. Jedoch reichte dieser Platz mit der Zeit nicht mehr aus und man zog mit den Spinden in die Fahrzeughalle um. Der dortige Umkleidebereich wurde von der Fahrzeughalle durch einen Gitterverschlag abgetrennt. Dieser bot jedoch auf die Dauer keinen ausreichenden Schutz gegen die Kälte und den Ruß der Abgase. Durch die immer stärker werdenden Diskussionen über die gesundheitliche Belastungen der sich im Einsatz befindenden Einsatzkräfte veränderte sich so einiges. So wurde es mit der Zeit selbstverständlich bei sämtlichen Brandeinsätzen schweren Atemschutz anzulegen. In diesem Zuge konnte es nicht mehr hingenommen werden, dass die Einsatzkräfte beim Umziehen Rußpartikel der startenden Einsatzfahrzeuge einatmen mussten und im Winter im kalten standen. Und somit eine vermeidbare gesundheitliche Belastung aller darstellte. 
Durch die eingeschränkten Räumlichkeiten war eine getrennte Lagerung der durch die Einsätze kontaminierte Einsatzkleidung einerseits und der sauberen Kleidung andererseits nicht gegeben. Wodurch die saubere / Schadstofffreie Kleidung durch die im Einsatz getragene Uniform unter Umständen nach dem Einsatz  kontaminiert wurde. Diesen Gegebenheiten konnte nur durch den Neubau eines Umkleidebereiches Abhilfe geschaffen werden.
In Fachkreisen wird so ein Umbau "schwarz-weiß-Trennung" ("dreck-sauber") genannt.
So begannen die Mitglieder der FF-Rödelheim Pläne zu entwerfen bzw. traten an die Branddirektion mit der Frage heran wie ein solcher Neubau zu realisieren sei. 
Die Finanzierung übernimmt die Branddirektion der Stadt Frankfurt. Das errichten der Mauern wurde durch eine Fachfirma übernommen. Alle übrigen Arbeiten (Planungs-, Zeichnungs-, Schlosser-, Elektriker-, Schreinerarbeiten usw.) wurden/werden von den Mitgliedern der FF-Rödelheim ausgeführt um einerseits die Kosten so gering wie möglich zu halten bzw. dadurch den Neubau zu ermöglichen. 
 

 

Diese Zeichnung zeigt die Frontalansicht des Neubaus, von den Hallentoren im Rücken- in die Fahrzeughalle gesehen.
Die rechte Tür führt in einen Materialraum und die linke Tür in den Damenumkleidebereich. Außerdem ist die Treppe, die auf das begehbare Dach des Neubaus führt, zu erkennen.

Diese Zeichnung zeigt den Neubau aus der Vogelperspektive. Im linken Raum stehen die Spinde der Männer, im mittleren Raum die der Frauen. Von beiden Räumen sind durch einen beidseits begehbaren Schrank die Flammschutzhosen zu entnehmen, da durch die Stückzahl die Hosen diese nicht an die Mitglieder fest verteilt werden können. Diese Hosen bestehen aus einem besonderen Stoff (u.a. Nomex) die die Einsatzkräfte vor Flammenbeschlag,  Hitze und ähnlichem schützen. Sie werden über die "normale" Uniformhose getragen. Der rechte Raum dient als Materiallager. 

 

Diese Zeichnung zeigt die Seitenansicht. Zu sehen ist der Zugang zu den Männerumkleideräumen sowie rechts daneben die auf das begehbare Dach führende Treppe. Der Platz auf dem Dach soll zur Lagerung von diversem Kleinmaterial genutzt werden.

 

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