Die Minifeuerwehr besucht den Rettungshubschrauber
Die Minifeuerwehr Rödelheim ging hoch hinaus!
Am 07.05.2011 und am 21.05.2011 besuchten die kleinen Brandschützer das BG- Unfallkrankenhaus an der Friedberger- Landstraße.
Hatte doch der Rödelheimer Minifeuerwehrwart Lothar Heilmann in Zusammenarbeit mit der Rettungsstation sowie der Branddirektion Frankfurt und der Flugbereitschaft der Bundespolizei Fliegerstaffel Mitte in Fulda, diese Termine vereinbaren können.
Beim Besuch der zweiten Gruppe am 21.05.2011 musste diese ein wenig Wartezeit in Kauf nehmen, da der Hubschrauber noch im Einsatz war.
Kurzer Hand hatten die Betreuer die Idee der Besatzung eine Fotokollage herzustellen, sozusagen als kleines Dankeschön und setzten diese entsprechen in die Tat um. Das Ziel hier lag im 12. Stock des Gebäudes und heißt „Christoph2“.
„Christoph2“ ist der Rufname des hier stationierten Rettungshubschraubers.
Nach der Anmeldung ging es auch schon mit dem eigen für die Besatzung gebauten Aufzug in den 12. Stock zum Hangar des Hubschraubers. Hierbei sei noch erwähnt, dass es sich bei der Rettungsstation um eine Notfallstation handelt und diese so schnell wie möglich und ohne jegliche Zeitverzögerung erreicht werden muss.
Und da stand er nun. Groß, orange und unheimlich schön, der lang ersehnte Hubschrauber.
Der Pilot als auch der Rettungsassistent empfingen die kleinen und großen Brandschützer aus Rödelheim und gaben in allen Fragen bereitwillig und mit stoischer Ruhe alle nur erdenklichen Auskünfte. Insbesondere auch die von den Kindern gestellten Fragen wie etwa:
Wie kommt der
Hubschrauber aus der Halle?
Wie schwer und wie schnell ist den der Hubschrauber?
Was macht ihr wenn es schneit oder stark regnet und kann dann der
Hubschrauber überhaupt los fliegen?
wurden bereitwillig und für alle verständlich beantwortet.
Natürlich durften
der obligatorische Rundgang und die dazugehörigen Erklärungen rund um
den Hubschrauber nicht fehlen.
Zum Schluss wurde es dann noch mal
richtig aufregend.
Die Besatzung von „Christoph2“ bekam einen Alarm und musste sofort los fliegen. Also nichts wie zurück in den Hangar und vor dem starken Wind, der durch die Rotoren erzeugt wird, in Deckung gehen. Und schon waren der Pilot, der Notarzt und der Rettungsassistent mit „Christoph2“ in der Luft um in Not geratenen zu helfen. Jetzt konnten die Kinder und Betreuer der Minifeuerwehr den Hubschrauber durch die Scheiben der Hubschrauberhalle bis weit am Horizont verfolgen und in vollem Einsatz sehen.
Am Ende des Besuches durfte natürlich die Erklärung durch den Minifeuerwehrwart Lothar Heilmann nicht fehlen, das es zwar für alle recht aufregend war als der Hubschrauber startete, aber immer daran gedacht werden muss, daß wenn „Christoph2“ startet, immer ein Mensch in großer Gefahr ist.
Als es dann mit dem Aufzug wieder nach unten ging, waren sich alle einig, dass dies wieder einmal ein gelungener Ausflug für die kleinen Brandschützer und deren Betreuer aus Frankfurt- Rödelheim war.
Auf diesem Wege sei allen Beteiligten noch einmal im Namen der Eltern, Kinder und den Betreuern der Minifeuerwehr Frankfurt- Rödelheim herzlich gedankt.
Text: Lothar Heilmann
Bilder: Mark Schmitz, Markus Frömmel, Leon Fleckner FF-Rödelheim