| Anlaufpunkt ist das Feuerwehrhaus in der Assenheimer Straße
24 in Rödelheim. Gegen 17h finden sich die Jugendlichen hier ein. Es ist
also jederzeit gewährleistet, daß die Jugendlichen auch bei schlechtem
Wetter ein Dach über dem Kopf haben.
Sperrige Gegenstände, wie der Helm oder die Stiefel können in
persönlich zugeordneten Spinden im Feuerwehrhaus deponiert werden, daß
diese nicht jede Woche mit nach Hause genommen werden müssen.
Der Jugendleiter hat sich auf den
Übungsdienst entsprechend dem Dienstplan vorbereitet, selbstverständlich sind wir aber auch so flexibel
im Rahmen des sinnvollem und machbaren auf die Wünsche der Gruppe zu
reagieren, was zu einem gewissen Maß die Eigenständigkeit fördert.
Grundsätzlich wird das Wissen nach dem Schema: "hören - sehen -
selber machen" vermittelt.
Unsere Ausbilder erklären zunächst mit PowerPoint Präsentationen,
Over-Head Projektor und einer Tafel das Themengebiet, das Ganze wir
möglichst oft auch Praktisch unterstützt, indem die Jugendlichen die
Geräte auch anfassen. Das "Selbermachen" ist ein wesentlicher
Ausbildungsinhalt - Frontalunterricht gibt es ja bereits den ganzen Tag in
der Schule.
Natürlich gibt es auch Übungsabende an denen man direkt ans große
Feuerwehrauto geht und die Geräte ausräumt, weil es sich in der Praxis
am besten lernt. Probieren geht über studieren. Die Jugendleiter achten
hierbei darauf, daß die Tätigkeiten und Geräte nicht zu schwer oder gar
gefährlich sind.
Mit dem gelernten Feuerwehrwissen können dann vollständige Übungen
und Wettkämpfe absolviert werden, die dann den Tätigkeiten der
Erwachsenen nur insoweit nachstehen, daß die Verletzten lediglich Puppen
sind und so auf die körperliche Leistungsfähigkeit geachtet wird.
Die Inhalte der Ausbildungen umfassen neben dem Wasserspritzen aber
auch theoretische Grundlagen der Mechanik, der Chemie und der Biologie,
denn nur wer Grundkenntnisse in den verschiedenen Sparten hat, versteht,
warum ein Hebel oder ein Flaschenzug funktioniert, Feuer brennt und Wasser
löscht oder warum ein Mensch atmet und eine Wundversorgung lebenswichtig
sein kann.
Auf Wettkämpfen messen sich die Jugendlichen mit anderen Jugendgruppen
und ab 15 Jahren können die Jugendlichen ihre Leistungsspange erwerben -
eine art Wissens und Leistungstest.
Allgemeine Jugendaktivitäten runden das Bild des Hobby -
Jugendfeuerwehr ab. Kanu fahren, Besuche im Schwimmbad oder der Eisbahn,
aber auch mal Aktionen zum Umweltschutz und für die Allgemeinheit.
Für den Transport der Jugendlichen stehen die Feuerwehrfahrzeuge und 5
Pool-Kindersitze zur Verfügung, damit man die privaten Sitze nicht für
jeden Donnerstag aus dem eigenen Wagen nehmen muß.
Alle unsere Feuerwehrfahrzeuge sind mit Sicherheitsgurten ausgestattet
und die Betreuer achten auf die Einhaltung der Anschnallpflicht. |