24.08.2009 - Segelfreizeit 2009
der Jugendfeuerwehren Rödelheim und Ginnheim


 

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Sonntag, den 16.08.2009

Gegen 11:00h traf man sich am Feuerwehrhaus in Ginnheim und belud die Fahrzeug.

Nach einer kurzen Ansprache von Frank Knauer, dem Jugendwart von Ginnheim und einen kurzem Briefing der Fahrtleitung – hieß es aufsitzen.

Bei heißen Temperaturen kam es sehr gelegen, daß die Autobahn frei war und man so mit wenigen Pausen zügig in Harlingen ankam.

Das Schiff, die Antonia, war schnell gefunden und nach einem kleinen Spaziergang konnten wir das Boot entern.

Zunächst alles verstauen, die Küche betriebsbereit machen und die Kojen "einschlichten". Ein kurzer Landgang und schon gab es Essen – leckere Nudeln mit Bolognesesoße und Käse.

Ein Teil erkundete jetzt noch Harlingen, während heute die Betreuer sich die Küchenaufgaben teilten. Ein Blick in den klaren Sternenhimmel, die Nase in die Seeluft gehalten und dann fielen alle müde ins Bett um für den ersten Tag auf See gerüstet zu sein.

FF28/mfr


Montag, den 17.08.2009

Wir sind um 08:05h und 10 Sekunden aufgestanden, nach dem super tollen leichten Frühstück gab es Knoten und Stiche Unterricht von unserem 1. Maat dem Peter.

Ca um 11 Uhr gab es das Signal: LEINEN LOS!!!! Und es ging dann Richtung Ameland, bei normalem Seegang und einem relativ frischen Windchen segelten wir Richtung Terscheling.

Nach einer gefühlten halben Ewigkeit gab es dann auch mal Mittag, um 14 Uhr rum servierte uns das C Team Schnittchen belegt mit Wurst und Käse, zusätzlich durften wir uns an dem Genuss von Bananen, Apfel und Birnen Stückchen erfreuen.

Gleich danach wieder hoch aufs Deck, Segel stramm ziehen. Die weitere Fahrt verlief vorerst ruhig, einige der Jungendlichen lagen auf dem Vordeck und bräunten sich, andere saßen Unterdeck und spielten Karten.
Plötzlich stand Kevin am Steuer und steuerte gerade Wegs zu den nächsten Bojen,
denn Hans unser Kapitän versuchte uns Fische an Bord zu holen - ist aber nichts passiert werde eine Kollission mit der Boje noch frischer Fisch.
So gen Nachmittag kam eine Sandbank in Sicht und dort saßen dutzende Seerobben, wir konnten bis auf 10m heran um diese zu fotografieren und zu beobachten.

Urplötzlich als die Sandbank schon hinter uns lag kam Hans zu uns und erklärte uns, dass zwischen Terscheling  und Ameland, bei Ebbe das Wasser nur eine Höhe von ca. 90 cm hat und das sich alle aufs Vorderdeck setzen müssen damit unser Boot hinten höher liegt und wir vielleicht doch durch kommen könnten, sonst müssten wir ein paar Stunden warten bis die Flut einsetzt.
Nach einem Zickzackkurs durch schon stecken gebliebene Schiffe und mit viel Glück schafften wir es dann doch.

Zum Abend hin kamen wir dann auch endlich nach einem langen und aufreibendem Segeltag auf Ameland an und es gab zu Abend Geschnetzeltes mit Nudeln.

Dann hatten wir noch einmal Landgang und um 23 Uhr langen wir dann alle in unseren Kojen und schliefen tief und fest.

Team B : Kevin, Kadda, Babs und Jessica


Dienstag, 18. August 2009

Am Morgen ging die Frühstückscrew zunächst einkaufen.

In der Zwischenzeit war der Rest aufgestanden, da Patrick aus vollem Halse sang. Um 9 Uhr gab es endlich Frühstück. Alles ging etwas ruhiger vor sich als sonst, da wir erstens an den Strand wollten und zweitens, weil der Wind falsch stand und wir erst um 13 Uhr in See stechen konnten. Pünktlich zur Abfahrt gab es Mittagessen vom "Schnittchenkönig Patrick". Von da an segelten wir von Ameland  ein Stück in die Nordsee, um Makrelen zu fischen. Was dieses Mal auch gelang.

Nach einer unruhigen Fahrt, landeten wir letztendlich irgendwo im Wattenmeer zwischen Ammeland und Terschelling, wo wir diese Nacht auf See ankerten.

Beim Abendessen wurde kundgetan, dass wir ausnahmsweise bis 24 Uhr aufbleiben durften, da wir vor Terschelling ankerten.

Wegen der Strömung durften wir leider nicht schwimmen. Nach dem Abspülen saßen alle mit ausgelassener Stimmung auf Deck und schauten sich den Sonnenuntergang an. Während sich alle unterhielten wurde es langsam dunkel und man gingen letztendlich zu Bett.

 


Mittwoch den 19. August 2009

Wir haben mit der Antonia am Vorabend im Watt geankert und die Nacht dort verbracht.

Wir mussten am Morgen um 8:32 und 10sek aufstehen. Die Gruppe musste das Frühstück für die ganze Mannschaft machen. Der Morgen war sehr schön. Es war warm und sonnig und nicht zu viel Wind. Heute wollten wir nach Terscheling fahren. Um 10 Uhr stachen wir in See. 

Es war eine gemütliche und sonnenreiche Fahrt. Wir haben viel an Deck "gechillt" und viel Sonne getankt. Gegen Nachmittag sind wir in Terscheling angekommen. Dort hatten wir dann den ganzen Nachmittag frei. Einige sind in die Stadt zum einkaufen, andere zum Strand und in die Dünen gegangen. Dann gab es noch eine Gemeinsame Watt und Dünenwanderung mit Clemens und Markus.
Zurück von der Wattwanderung haben wir eine Vorführung von der holländischen Küstenwache gesehen. Jetzt gab es Abendessen.

Nach dem Essen haben Michi, Dominic, Domenic und Kadda sich die Akrobatik einiger anderer Touristen angeschaut und ein paar schöne Mädels unter ihnen gesichtet. ;-) Am Abend sind wir dann noch mal zum Strand gegangen dort haben wir ein bisschen Sport gemacht, sind über den Strand gesprintet, haben Handstände gemacht, Räder gedreht und eine "französische Brückeausprobiert.

Um 22h mussten wir wieder an Bord sein und um 23h im Bett liegen.

Von Domenic, Michi, Dominic.


Donnerstag, den 20.08.09

Morgens um 8:01Uhr und 3 Sekunden begann unser Tag, nachdem Markus uns geweckt hatte.

Zum Frühstück gab es EXTREM leckeres Rührei mit oder ohne Speck.

Um 10:30Uhr machten wir uns dann endlich auf den Weg von Terschelling nach Vlieland. Bereits gegen 13:30Uhr kamen wir in Vlieland an - normalerweise wären wir länger auf See geblieben, aber für 14h war ein Sturm angekündigt, deshalb mussten wir vorläufig auch in der Nähe des Schiffs bleiben und durften auch nicht mit einkaufen gehen.

Als die Einkaufscrew zurück kam, aßen wir zu Mittag. Nach dem Mittagessen gingen wir mit Markus und Clemens auf die Dünen.

Bis zum Abendessen hatten wir Freizeit aber mussten uns in der Nähe des Schiffs aufhalten. Nach dem Essen durften wir uns wieder frei bewegen. Und dann war der Tag auch schon wieder vorbei und wir mussten ins Bett.


Freitag, der 21.08.2009

Nachdem sich in der Nacht zum Freitag der Sturm gelegt hatte, konnten wir um 8.30 Uhr bei ruhigem sonnigem Wetter das Frühstück genießen. Wie immer gab es Brötchen, Brot, Wurst, Marmelade, Milch und Kakao. Vor allem wichtig für einige Teamer war der frühzeitig zur Verfügung stehende Kaffee.

Gegen 9.30 Uhr, nachdem die anderen Schiffe, die noch nach uns an der Kaimauer festgemacht hatten losgefahren waren, legten wir ab. Unser letzter Turn ging nun von Vlieland nach Harlingen. Mit dem recht frischen Westwind wurde die Strecke innerhalb kurzer Zeit zurückgelegt. Die Mittagscrew konnte noch an Bord das Mittagessen herrichten. Alle konnten sich an belegten Broten, Nudeln mit Soße und Salat satt essen. Auch an die Vitamine wurde in Form von Obst gedacht.

Gegen 12.00 Uhr war unser letzter Turn in Harlingen zu ende. Die Koffer und Taschen waren bereits gepackt und wurden an Land gebracht. Leider wartete noch eine unangenehme Aufgabe auf uns. Wir mussten noch das Schiff besenrein übergeben. Die Fahrzeuge wurden zwischenzeitlich aus dem ‚Parkhaus`, einer alten Lagerhalle, geholt und beladen.

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto waren alle Arbeiten gegen 13.30 Uhr erledigt und wir verabschiedeten uns mit einem kleinen Geschenk bei unserem Maat Pieter und unserem Skipper Hans.

Dann ging es mit unseren Fahrzeugen in Richtung Frankfurt. Meistens kamen wir auch gut voran, doch leider bauen die Niederländer mitten in Ihre Autobahnen Kreisel ein, vor denen sich dann öfter mal der Verkehr staut. Aber wir sind flexibel und wählten eine Ausweichroute. Bis vors Ruhrgebiet lief der Verkehr glatt. Wie immer war rund um Köln und Leverkusen die A3 ziemlich stark befahren, so das hier unserem Vorwärtsdrang deutliche Schranken gesetzt wurden. Eine Pinkelpause mussten wir noch einlegen und tankten etwa 130 km vor Frankfurt unsere Fahrzeuge.

Gegen 19.00 Uhr kam dann der von den Jugendlichen heiß ersehnte Halt bei einem größeren ‚Fast Food Restaurant‘. Trotz einiger logistischer Probleme in der Küche des Restaurants bekamen alle etwas zu essen und zu trinken.

Um 20.30 Uhr waren wir dann wohlbehalten in Frankfurt zurück und wurden wir durch die daheimgebliebenen freundlich begrüßt.

Nachdem alle Fahrzeuge entladen waren und das Gepäck verteilt war wurden alle nach Hause verabschiedet.

FF27/CleRu


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