Feuer auf dem Dach und Qualm aus den Fenstern, so realistisch
war es dieses Jahr bei der Herbstabschlussübung.am 25.10.2008
und insgesamt 280 teilnehmenden Personen aus der
Jugendfeuerwehr, der Rettungshundestaffel, dem Jugendrot-Kreuz
und der Jugend der Johanniter Unfallhilfe, sowie 40
Verletztendarstellern startete die Herbstabschlussübung in
diesem Jahr bei gutem Wetter.
Die Schadenslage stellt sich wie folgt dar, durch einen
Kurzschluss kam es in einer Lagerhalle zu einem Schwelbrand im
Dachbereich, welcher sich ausbreiten und bis auf 1/3 der
Dachfläche ausdehnen konnte, der entstehende Brandrauch strömte
über die Lüftungsschächte in alle Geschosse des angrenzenden
Bürogebäudes.
Aufgrund des schnellen und starken ausbreiten
des Rauches konnten sich die Mitarbeiter nicht mehr in
Sicherheit bringen. Es wird vermutet, dass einige der
Mitarbeiter auf ein nahe legendes Gelände gelaufen sind, welche
nun durch die Rettungshundestaffel gesucht werden.
Gleichzeitig kam es bei dem Brand im
Dachgeschoss zu einer Durchzündung, welche Teile des Daches in
Trümmern legte. Die hier verschütteten Personen werden die
Rettungshundestaffel gesucht um im Anschluss hieran von den
Jugendlichen der Jugendfeuerwehr gerettet zu werden, sowie von
den Jugendlichen des Rettungsdienstes versorgen zu lassen.
Nach Ende der Übung und den Aufräumarbeiten gab es für alle
Beteiligten eine Stärkung, bei der sich die Oberbürgermeisterin
der Stadt Frankfurt Frau Petra Roth kurzfristig entschloss die
Ausgabe der Speisen zu übernehmen, da Sie die Arbeit der
Jugendlichen und deren Wissen als überaus beeindruckend fand und
bei einer so guten Ausbildung für die ehrenamtliche Tätigkeiten
und Brand- und Katastrophenschutz zukünftig keine Sorgen sieht.
Dieses kurz entschlossene Engagement wurde von den Jugendlichen
mit viel Respekt und Wertschätzung entgegen genommen.
Wir danken allen Beteiligten, insbesondere den
Schadensdarstellern der Freiwilligen Feuerwehr Niederrad, sowie
den Abschnittsleitern und Zugführern, ohne die eine solche
Organisation und Abwicklung nicht möglich gewesen wäre.
Text:
Denis Raasch; FBL - Öffentlichkeitsarbeit der
Stadtjugendfeuerwehr
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