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Am
Samstag, den 29.07.2006 trafen sich die Jugendfeuerwehren Ginnheim und
Rödelheim zum zweiten „Kennenlernen-Treffen“. Wir begannen es mit
einem gemeinsamen Frühstück in Rödelheim.
Geplant
war sich durch gemeinsame Einsatzübungen besser kennen zu lernen. Um
dies zu gewährleisten, wurden bei jedem Einsatz die Trupps neu
zusammengestellt und dies natürlich feuerwehrübergreifend. Wir
wurden dann auf zwei Einsatzfahrzeuge verteilt.
Der
Alarm erfolgte wie bei der Einsatzabteilung mit Piepsen und Durchsage.
Nur, dass das Piepsen nicht aus einem Funkmeldeempfänger kam, sondern
von CD.
Unser
erster Einsatz war eine Wachbesetzung, also eine verlagerte
Einsatzbereitschaft im Gerätehaus der Feuerwehr Ginnheim. Dort wurden
wir eine halbe Stunde über die FWDV3 (neu) Staffel unterrichtet, bis
es plötzlich wieder piepte und aus dem Lautsprecher die Worte;
„Feuer! Kellerbrand! Menschenleben in Gefahr!“ schallten.
Schnell
waren alle auf den Fahrzeugen und unterwegs zum Jugendkeller der
Betlehemgemeinde. Unsere Aufgabe war es, durch drei Kellereingänge
mehrere Feuer zu löschen und vermisste Personen zu retten. Die Feuer
waren durch Blitzlichter dargestellt, die wir ausschalten mussten.
Nachdem
alle Personen geborgen und vermeintlich alle Feuer gelöscht waren
begannen wir schon zusammenzupacken. Plötzlich entstand Hektik.
Unsere Gruppenführer hatten die Einsatzstelle nachgesehen und
erkannt, dass wir doch nicht alles gelöscht hatten.
Schnell
legten wir die eben zusammengeräumten Leitungen wieder aus und
suchten das letzte Feuer von 2 Seiten aus.
Nachdem
dann wirklich alle Feuer gelöscht waren, fuhren wir wieder zur
Feuerwehr Ginnheim. Dort warteten wir auf das zweite Einsatzfahrzeug,
um gemeinsam zu Mittag zu essen. Nach der Mittagspause, die wir alle
zum „chillen“ nutzen - erfolgte dann auch schon der dritte
Einsatz. Der Befehl lautete: „Wasser im Keller“, eine Alarmmeldung
die unsere Einsatzabteilung gerade eine Woche zuvor in Realität
hatten.
Wir
bauten vor dem Haus 2 Behelfsbecken auf und pumpten mit E-Tauchpumpe
und Wassersauger die vorhandenen Behältnisse in unsere Becken um. Außerdem
wurde ein kleiner Schacht mit einem Gully-Ei dicht gesetzt.
Nachdem
auch dieser Einsatz beendet war, gab es wieder eine Ruhepause und wir
durften in die eben von uns errichteten „Behelfspools“ eine kleine
Abkühlung nehmen.
Als
alle wieder trocken waren und wir gerade ein wenig Fahrzeugkunde am LF
10/6 machten. Schrillte wieder das bekannte Piepen aus der
Stereoanlage. Der vierte Einsatz! Dieser war im Mertonviertel des
Stadtteils Heddernheim wo uns ein großer Flächenbrand erwarten
sollte. Da der Einsatz auf einer freien Fläche statt fand, durften
wir mit Wasser löschen. Und an dieser Einsatzstelle bekamen wir sogar
Unterstützung durch den C-Dienst 2, also einem Einsatzleiter der
Berufsfeuerwehr, und 2 Beamten des 14. Polizeireviers. Diese wollten
sich über unsere Übung und unsere Arbeit informieren. Wir fanden es
schön, dass sich auch diese Leute für unseren Dienst interessierten.
Als
auch dieser letzte Einsatz beendet war, trafen wir uns nochmals in
Ginnheim, um dort gemeinsam ein Eis zu essen.
Die
Einsätze vermittelten uns einen Einblick in die Arbeit der
Einsatzabteilungen.
Dieser
Tag machte allen Spaß und es kamen Vorschläge, ähnliche Treffen zu
wiederholen.
SaJa
/ Schriftführerin JF-Rödelheim |