Aktionstag der Frankfurter Jugendfeuerwehren
am 23.04.2005 in der Schillerstraße / Börsenplatz
11. Aktionstag der Jugendfeuerwehr Frankfurt am Main
Seit nunmehr elf Jahren findet jedes Jahr Ende April der Aktionstag der Frankfurter Jugendfeuerwehren in der Frankfurter Innenstadt statt. Hiermit sollen den Bürgerinnen und Bürgern die Jugendfeuerwehren Frankfurts und deren Arbeit näher gebracht werden. In Frankfurt gibt es zur Zeit 27 Jugendfeuerwehren in den einzelnen Stadtteilen mit insgesamt etwa 500 Mitgliedern.
Am 23. April war es endlich wieder soweit. Auf der Schillerstraße und dem Börsenplatz stellten die Jugendfeuerwehren aus Frankfurt sowie die Minifeuerwehr sich und ihre Arbeit vor. An den einzelnen Ständen gab es neben vielen Informationen auch die verschiedensten Spiele und Aktionen zum Mitmachen und Spaß haben. An der Spritzwand der JF-Niederursel konnte das Zielvermögen mit Strahlrohren und beim „Heißen Draht“ der JF-Unterliederbach das Geschick und die ruhige Hand auf die Probe gestellt werden. Bei der JF-Nieder-Eschbach war Gefühl gefragt. In verschlossenen Kisten mussten nur durch Fühlen verschiedene Geräte der Feuerwehr erkannt werden. Auch beim Riesen-Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Spielen oder beim Schlauchkegeln verging die Zeit wie im Flug. Die Frankfurter Minifeuerwehren stellten mit einer Bilderwand ihre Arbeit vor und hier konnten sich die Kleinsten auch beim Malen ihre Zeit vertreiben. Diejenigen, denen dies alles zu ruhig war, tobten sich auf dem Bobby-Car-Parcours aus oder stürmten die Hüpfburg, die von der JF-Harheim betreut wurde. Beim „Hugo-Chat“ der JF-Eschersheim konnten alle Interessierten neue Kontakte knüpfen. In einem kurzen Steckbrief, der ausgehängt wurde, konnten sie sich hier vorstellen und dann untereinander Nachrichten austauschen. Auf dem Börsenplatz stand neben dem Infostand „Treffpunkt Hugo“, an dem den Besuchern in Wort und Bild die Jugendfeuerwehr und auch die Freiwillige Feuerwehr Frankfurt näher gebracht wurde, eine Leiterbühne an der alle Schwindelfreien ihr Geschick beim Kistenklettern unter Beweis stellen konnten. Die JF-Heddernheim erklärte mit ihren Spraydosenzerknallversuchen, warum man diese nicht in die pralle Sonne legen oder ins Feuer werfen sollte. Natürlich durfte auch die Feuerwehrtechnik nicht zu kurz kommen. Dazu wurden eine Löschübung vorgeführt und ein Verkehrsunfall mit einem Fahrradfahrer simuliert, bei dem die Jugendlichen die Verletzten versorgen, die Einsatzstelle absichern und den Brandschutz sicherstellen mussten. Für die herzhafte Verpflegung war durch die FF-Enkheim bestens gesorgt und für diejenigen, die Süßes vorzogen, bot die JF-Sachsenhausen in ihrem „Café Hugo“ Kuchen, Kaffee und Kakao an. Neben dem Amtsleiter der Feuerwehr Frankfurts Reinhard Ries und dem Stadtbrandinspektor Bernd Reuß waren auch viele Politiker, darunter Frankfurts „Feuerwehr-Dezernent“ Nikolaus Burggraf, sowie Vertreter verschiedener Kreisjugendfeuerwehren aus Hessen gekommen, um sich ein Bild von der vielschichtigen Arbeit der Frankfurter Jugendfeuerwehren zu machen. Aufgrund des guten Wetters mit Sonnenschein und strahlend blauen Himmel, was ja Ende April nicht selbstverständlich ist, nutzten auch viele, die eigentlich nur zum Shoppen nach Frankfurt rein gefahren waren, die Chance, die Jugendfeuerwehr näher kennen zu lernen.
Weitere Informationen zu dieser sowie anderen Aktionen und Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr Frankfurt gibt es im Internet unter www.jf-frankfurt.de.
Stephan Frömmel, JF49/ÖA
Jugendfeuerwehr Frankfurt am Main