Hauptseite Schiffstagebuch Bildergalerie 1
(182 Bilder)
Bildergalerie 2
(135 Bilder)
Referate - DOWNLOAD

Die Jugendfeuerwehr Sossenheim hat sich zusammen mit Ihrer Jugendwartin Silvia dazu bereit erklärt das Schiffstagebuch zu führen. Hierfür stand der stadteigene Laptop als "Logbuch" zur Verfügung.


Tagebuch der Jugendfeuerwehr Sossenheim
zur Segelfreizeit 2004

(24.10.2004 - 31.10.2004)

Sonntag den 24.10.04
Wir haben uns um 23.00 Uhr am Gerätehaus der Feuerwehr Sossenheim getroffen. Nachdem wir uns von unseren Eltern verabschiedet haben fuhren wir los. Zuerst ging es zu dem Sammelpunkt P+R in Kalbach. Dort trafen wir uns mit den anderen Jugendfeuerwehren und unsere Fahrt ging los.
Die Fahrt dauerte acht Stunden und war sehr ruhig. Ausser die Regenschauer, die uns auf der Autobahn überraschten. Stellenweise war die Sicht sehr schlecht. Ausserdem hatten wir uns ein mal verfahren, weil wir die falsche Autobahnausfahrt genommen hatten.

Montag den 25.10.04
Ankunft in Harlingen war um 8.00 Uhr, dort ging die Suche nach unserem Schiff, der Noorderlicht los. Wind und Regen erschwerten die Suche erheblich. Schliesslich fanden wir sie doch noch.
Ankunft auf der Noorderlicht um ca. 11.00 Uhr.
Gepäck und Lebensmittel wurden im Schiff verstaut und wir haben unsere Kajüten bezogen. Unser Kapitän hieß Johann und der Matrose Ruben.

An diesem Tag konnte nicht gesegelt werden, denn die Wetterverhältnisse waren zu schlecht, der Wind war zu stark. Dafür wurden die anfallenden Arbeiten eingeteilt und der Harlinger Strand besichtigt. Es gab allerdings auch manche Zwischenfälle (wie ein kaputtes Waschbecken und ein vom Hund zerbissener Pulli).

Dienstag den 26.10.04
Wir standen um ca. 7.30 Uhr auf. Nach dem Frühstück hatten wir noch etwas Zeit bis wir das erste Mal aufs Meer fuhren. In dieser Zeit haben wir die Einweisung zum Segelsetzen vom Matrosen Ruben erhalten. Die Fahrt sollte an diesem Tag zur Insel Terschelling, eine der kleineren Inseln, gehen. Wir stachen in See und schafften es sogar die Segel einwandfrei zu hissen. Leider überraschte uns eine Flaute und wir mussten die restliche Strecke mit dem Motor zurücklegen. Bevor wir den Hafen erreichten holten wir die Segel wieder ein. Im Hafen angekommen hatten wir die Möglichkeit uns umzusehen. Als wir durch die Fußgängerzone liefen kamen wir automatisch an dem Leuchtturm der Insel vorbei. 
Gegen 19.00 Uhr kam der Aufruf von Tanja Köhn zur Wattwanderung. Ein wunderschöner Sonnenuntergang begleitete uns.

Mittwoch den 27.10.04
Aufstehen um 8.00 Uhr. Ziel des heutigen Tages soll Vlieland sein. Der Wind ist gut und das Wetter spielt mit. Wir hatten einen herrlichen Sonnenaufgang an diesem Morgen. Nach verlassen des Hafens wurden die Segel gesetzt und die Fahrt ging los. Bei Ankunft in Vlieland herrschte Ebbe. Gegessen hatten wir mittags an Bord und deshalb konnten wir gleich auf die Insel gehen. Einige haben sich Fahrräder geliehen, andere haben sich todesmutig aufs Pferd gesetzt. Pünktlich um 18.00 Uhr fand eine Diashow statt, bei der die Bilder der vergangenen Herbstabschlussübung zu sehen waren.

Danach gab es Abendessen.

Donnerstag den 28.10.04
Weckzeit war um 6.30 Uhr, da wir um 7.30 Uhr pünktlich auslaufen wollten. Unser Ziel war am heutigen Tage Texel. Die Fahrt zur Insel sollte sechs Stunden dauern. Ankunft war dann doch um 13.00 Uhr. Eigentlich wollten wir die Seehundauffangstation besuchen. Leider schloss diese schon um 17.00 Uhr, weshalb wir das ortsansässige Museum besucht haben.

Dort gab es eine große intakte Mühle, die wir besichtigten und noch viele weitere interresante Dinge, wie zum Beispiel eine Ausstellung mit angespültem Strandgut. Dort war alles vertreten von der Unterhose bis zum Wasserkocher. Besonders bemerkenswert waren die angeschwemmten  Autoteile. Nach dem Essen bekamen wir einen Vorgeschmack auf die bisher geschossen Bilder dieser Freizeit. Insgesamt wurden bisher 746 Bilder auf dem Laptop abgespeichert, geschossen wurden wesentlich mehr. 

 

Freitag den 29.10.04
Weckzeit war um 7.30 Uhr mit großem Lärm. Einer unserer Kameraden dachte sich dass er uns mit Topfschlagen wecken müsse. Tanja Köhn filmte das ganze Spektakel. Nach dem Aufstehen stachen wir in See und sobald die Segel gesetzt waren verschwand der Wind (mal wieder). Weil das noch nicht genug war fuhren wir auf einmal rückwärts. Wir waren auf eine Sandbank gelaufen. Ursache dafür war das unser Skipper abgelenkt wurde und die Fahrtrichtung nicht mehr im Auge hatte. Vielen Dank Tanja! Als dieses Problem behoben war, kam einer der Betreuer auf die Idee das Deck zu schrubben und suchte sich Freiwillige. Nach zwei Stunden strahlte das komplette Schiff. Die Hunde an Bord kamen auch auf ihre Kosten als sie von Wasser übergossen wurden. Ankunft in Makkum auf dem Festland nach dem wir die östliche Schleuse zum Jisselmeer passiert hatten, war um 16.00 Uhr. Wir hatten nun die Gelegenheit an Land zu gehen und uns die Stadt anzuschauen. Pünktlich um 19.00 Uhr gab es Abendessen. Danach ging eine große Gruppe zur Nachtwanderung am Deich entlang. 

 

Samstag den 30.10.04
 
Der Tag fing ein wenig später an als die bisherigen. Vor dem Frühstück war noch eine kleine Gruppe einkaufen. Während des Frühstücks sind wir im dichten Nebel ausgelaufen. Segeln war leider nicht möglich, es gab keinen Wind und die Sicht war sehr eingeschränkt. Als wir die westliche Schleuse des Jisselmeeres in Richtung Wattenmeer passiert hatten mussten wir eine kurze Rast einlegen. Auch auf dem Wattenmeer konnten wir nicht segeln, deshalb wurden alle Zimmer aufgeräumt und einige Freiwillige saugten. Als diese Arbeiten erledigt waren kamen einige auf die Idee einen ihrer Kameraden an die Rah zu binden. Seile waren schnell gefunden und das Opfer wurde wie ein Paket verschnürt aufgehängt. Leider beendete der Skipper das lustige Unterfangen. Nach dem Abendessen guckten wir uns noch zwei Filme an und machten uns einen lustigen Abend, der für manche bis spät in den nächsten Tag reichte.

Sonntag den 31.10.04
Da wir heute abfuhren mussten wir schon um 7.30 Uhr aufstehen. Nach einem großen Frühstück fuhren wir an eine großen Sandbank mit vielen Seehunden vorbei. Es wurden die Segel gesetzt und das Schiff musste geputzt, die Sachen gepackt werden. Nachdem wir in Harlingen angelegt hatten wurden die noch zu gebrauchenden Nahrungsmittel und unsere Taschen von Bord zu den Autos geschafft. Um ca. 13.20 Uhr ging die Fahrt in Richtung Frankfurt los.

----------

Auf dieser Freizeit haben wir einiges gelernt:  „Pull heißt ziehen und Stop heißt Stop.“


Protokollführer:  Julian Rothermel; Kevin Hinsche; Christian Kurz; Lukas und Lea Barrett; Stephen Reuß; Silvia Hammermeister

Zur Übersicht