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02.01.03

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Witterungsbezogene Einsätze
Stadtgebiet. In der Zeit von 17.00 bis 22.00 Uhr mussten die
Einheiten der Frankfurter Feuerwehr zu über 40 Einsatzstellen ausrücken,
die in Verbindung mit den starken Niederschlägen der vergangenen Stunden
zu verzeichnen waren. Insbesondere in den Stadtteilen nordwestlich von
Frankfurt liefen etliche Kelleräume voll Wasser.
Die Einheiten
aller Feuer- und Rettungswachen, mehrere Freiwillige Feuerwehren, die DLRG
sowie das THW sind derzeit im Einsatz, um vollgelaufene Keller und
Straßenzüge abzupumpen.
Aufgrund der Wettervorhersage ist in den
Nachtstunden mit einem erhöhtem Einsatzaufkommen zu rechnen.
Walter Kirchhof Pressestelle
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03.01.03

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Weitere witterungsbezogene Einsätze in den Nachtstunden
Stadtgebiet. Einsatzkräfte der Frankfurter Feuerwehr, der DLRG
sowie des THW waren die ganze Nacht im Einsatz um Wasserschäden zu
beseitigen.
Die Einsatzschwerpunkte lagen in den Stadtteilen
Niederursel, Nieder-Eschbach, Harheim, Rödelheim und Heddernheim.
Durch die vorangegangenen Niederschläge traten der Urselbach, der
Eschbach, der Mühlbach sowie die Nidda über die Ufer. Zahlreiche Keller
und Straßenzüge liefen voll Wasser. Ein Campingplatz in der Straße An der
Sandelmühle drohte in den Wassermassen zu versinken.
Bis in die
Morgenstunden waren rund 350 Einsatzkräfte im Einsatz. Insgesamt mussten
über 120 Einsatzstellen abgearbeitet werden. Ca. 5.000 Sandsäcke mussten
bereitgestellt werden um Gebäude und Liegenschaften vor den Wassermassen
zu schützen.
Während der Nachtstunden kam es noch zu zehn
Einsätzen die durch starken Wind entstanden. Im Stadtgebiet mussten
umgestürzte Bauzäune gesichert und umgefallene Bäume zerkleinert werden.
Zur Zeit sind immer noch Einheiten tätig um Folgeschäden zu
beseitigen. Die Einsatzmassnahmen werden noch bis in die Mittagsstunden
andauern.
Personenschäden waren bislang nicht zu verzeichnen.
Walter Kirchhof Pressestelle
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03.01.03

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Main-Hochwasser
Stadtgebiet. Die Frankfurter Feuerwehr sowie die
Hilfsorganisationen bereiten sich auf das bevorstehende Hochwasser des
Maines vor. Der Führungsstab ist zusammengetreten, Einsatzabschnitte und
Technische Einsatzleitungen wurden gebildet. Auf den Feuer- und
Rettungswachen werden Sandsäcke befüllt. Die Freiwilligen Feuerwehren, das
DLRG, das Rote Kreuz sowie das Technische Hilfswerk wurden alarmiert und
stehen ab sofort in Bereitschaft.
Ständig werden die Uferbereiche
des Maines von der Feuerwehr kontrolliert. Der Führungsstab bereitet sich
auf einen Wasserstand von über 5.00 Meter vor.
Bereits in den
Mittagsstunden musste ein Campingplatz am Niederräder Ufer geräumt werden.
Einheiten der Feuerwehr und der Polizei brachten 30 Wohnwagen und 10 PKW
in Sicherheit. 20 Personen mussten evakuiert werden.
Die
Bevölkerung wird informiert, dass Gegenstände, die in Ufernähe lagern, von
dort entfernt werden (in Kleingartenanlagen u.ä.). In Ufernähe abgestellte
Kraftfahrzeuge sind ebenfalls zu entfernen. In Kellerräumen gelagerte
Wertgegenstände sowie evtl. gelagerte gefährliche Stoffe (Heizöl usw.)
müssen rechtzeitig gesichert bzw. weggeräumt werden. Weiterhin sollte
verstärkt auf Rundfunkdurchsagen geachtet werden.
Wann der
höchste Wasserstand zu erwarten ist, ist derzeit noch nicht voraussehbar.
Walter Kirchhof Pressestelle
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04.01.03

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Hochwasser in Frankfurt
Stadtgebiet. In der Nacht zum Samstag wurden von den
Einsatzkräften der Feuerwehr und den Hilfsorganisationen über 10.000
Sandsäcke befüllt.
Am Untermainkai und im Mainwasenweg wurden
Sperrwände errichtet.
Am Campingplatz am Niederräder Ufer mussten
25 Personen durch einen Betreuungszug des DRK betreut werden. Um die
Versorgung sicherzustellen wurden die 30 Wohnwagen durch das THW mit Strom
versorgt.
Weitere Einsatzschwerpunkte sind Straßenzüge im Bereich
Höchst, Schwanheim und Fechenheim. Hier wurden Sandsacksperren errichtet.
Von der Feuerwehr werden die errichteten Wassersperren ständig
kontrolliert.
Am Samstag waren, zusätzlich zu den
dienstplanmäßigen Löschzugbesatzungen, 180 Einsatzkräfte der Feuerwehr und
den Hilfsorganisationen im Einsatz.
Die Feuerwehr bittet die
errichteten Dämme nicht zu betreten.
Hans-Jürgen Kohnert Pressestelle
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06.01.03

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Hochwasserlage
Stadtgebiet. Nachdem das Hochwasser im Bereich Frankfurt in den
letzten 24 Stunden um ca. 50 cm zurückgegangen ist, bereiten sich die
Frankfurter Feuerwehr sowie die Hilfsorganisationen auf die zweite
Flutwelle vor. Diese wird am Dienstag in den frühen Vormittagsstunden
erwartet. Nach bisherigen Berechnungen muss mit einem Wasserstand bis 5.40
Meter gerechnet werden.
Die Einsatzkräfte sind derzeit damit
beschäftigt, die bereits errichteten Dämme nachzubessern und stellenweise
zu erhöhen.
Gefahrenschwerpunkte sind die Bereiche: Mainbogen
Fechenheim, Gerbermühle, Rudererdorf im Mainwasenweg, Innenstadtbereich
Römerberg, Campingplatz Niederrad, Uferbereich Schwanheim/Goldstein,
Griesheim, Höchst im Bereich der Niddamündung, Sindlingen im Bereich
Feierabendweg sowie im Stadtteil Nied der Bereich der Eisenbahnersiedlung
an der Heussinger Straße.
Bei der Frankfurter Feuerwehr lagern zur
Zeit grössere Mengen Sandsäcke. Im Bedarfsfall kann die Bevölkerung
hierauf zurückgreifen. Abholstellen sind die Feuer- und Rettungswache 5 in
der Dürkheimer Straße 1 sowie die Feuer- und Rettungswache 6 in der
Mörfelder Landstraße 128.
Die Feuerwehr Frankfurt rät nochmals,
wertvolle Gegenstände sowie gefährliche Güter (z.B. Heizöl) aus den
Kellerräumen zu entfernen. Gegenstände, die in Ufernähe gelagert sind, (in
Kleingartenanlagen usw.) und in Ufernähe abgestellte Kraftfahrzeuge sind
ebenfalls zu entfernen.
Für Anfragen der Bevölkerung steht das
Bürgertelefon der Feuerwehr Frankfurt unter der Rufnummer 212 70001 zur
Verfügung.
Walter Kirchhof Pressestelle
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07.01.03

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Hochwasserlage
Stadtgebiet. Die zweite Hochwasserwelle hat Frankfurt am
07.01.03 zwischen 12.00 und 13.00 Uhr erreicht. Der höchste Wasserstand
lag bei 4.88 Meter.
Die Einsatztätigkeiten der Feuerwehr und der
Hilfsorganisationen beschränken sich zur Zeit auf die Kontrolle der
errichteten Schutzdämme.
Details zu dem Hochwassereinsatz werden
am Mittwoch, den 08.01.03, nach der Pressekonferenz bekannt gegeben.
Walter Kirchhof Pressestelle
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08.01.03

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Hochwasser in Frankfurt
Stadtgebiet. Aufgrund der Hochwasserlage des Mains trat am
Freitag, 03.01.03, um 13.00 Uhr der Führungsstab zusammen. Zu diesem
Zeitpunkt führte der Main einen Wasserstand von 4.30 Meter gemessen am
Pegel Frankfurt Osthafen. Berechnungen des Führungsstabes ergaben, dass
die erste Flutwelle von über 5.00 Metern in den Abendstunden des 04.01.03
Frankfurt erreichen wird.
Bereits am 03.01.03 begannen die
Einsatzkräfte mit dem Aufbau von Hochwasserschutzdämmen an den markanten
Punkten entlang des Flussverlaufes. Auf den Feuer- und Rettungswachen
wurden rund um die Uhr Sandsäcke befüllt. In den Vormittagsstunden des
04.01.03 waren an den neuralgischen Punkten Schutzdämme errichtet, die auf
einen Wasserstand von 5.40 Meter ausgelegt waren.
Nachdem die
erste Flutwelle mit einem Wasserstand von 5.19 Metern am 05.01.03 um 02.00
erreicht war, fiel der Pegel des Mains innerhalb 24 Stunden zunächst um
ca. 50 cm.
Die zweite Flutwelle war für den 07.01.03 zu erwarten.
Hier war mit einem Wasserstand von bis zu 5.40 Meter zu rechnen.
Alle Hochwasserdämme wurden ständig kontrolliert, nachgebessert
und aufgestockt. Am 06.01.03 waren alle Sperren auf einen Wasserstand von
bis zu 5.60 Meter ausgelegt.
Dadurch, dass die Pegelstände der
Main-Nebenflüsse schneller sanken als erwartet erreichte der Scheitel der
zweiten Flutwelle, die am 07.01.03 zwischen 12.00 und 13.00 Uhr in
Frankfurt ankam, am Pegel Osthafen lediglich ein Wasserstand von 4.89
Meter.
Durch die hervorragende Vorarbeit des Stabes sowie der
Einsatzkräfte vor Ort konnte bereits zum Höchststand der zweiten Flutwelle
der Stab aufgelöst und die Einsatzkräfte massiv reduziert werden. Ab
diesem Zeitpunkt mussten lediglich noch Kontrollmassnahmen durchgeführt
werden. Die Sachschäden wurden auf ein Minimum reduziert. Sie beschränken
sich lediglich auf die Wasserstraße und den Uferbereich.
Einsatzschwerpunkte: Mainbogen Fechenheim, Gerbermühle,
Rudererdorf im Mainwasenweg, Innenstadtbereich Römerberg, Campingplatz
Niederrad, Uferbereich Schwanheim/Goldstein, Griesheim, Höchst im Bereich
der Niddamündung, Sindlingen im Bereich Feierabendweg sowie im Stadtteil
Nied der Bereich der Eisenbahnersiedlung an der Heussinger Straße.
Eingesetztes Personal: Über den Zeitraum von den fünf Tagen waren
insgesamt 1250 Einsatzkräfte von den Freiwilligen Feuerwehren, dem ASB,
der DLRG, dem DRK, der JUH, dem THW und der BF Frankfurt an 211
Einsatzstellen tätig.
Dies ergibt einen Gesamtarbeitszeitaufwand
von 30.000 Stunden!
Material: An den Einsatzstellen wurden
insgesamt 1500 Meter Sandsackdamm mit ca. 35.000 Sandsäcken sowie 600
Meter Hochwasserschutzsystem verbaut. Weitere 15.000 Sandsäcke liegen
befüllt an den Feuer- und Rettungswachen bereit. Dazu wurden ca. 1.800
Tonnen Sand benötigt.
Besonders bewährt hat sich ein mit Sand zu
befüllendes Hochwasserschutzsystem. Dieses kann in kurzer Zeit mit wenig
Personal aufgebaut werden und einen effektiven Hochwasserschutz
gewährleisten.
Unser Dank richtet sich an alle Einsatzkräfte, die
unermüdlich und zum Teil bis zur völligen Erschöpfung arbeiteten. Ebenso
gilt unser Dank den benachbarten Feuerwehren, Hilfsorganisationen und
Firmen, die den Einsatz durch Gerät und Material unterstützt haben.
Man bereitet sich nun auf das Räumen der verbauten Dämme und auf
das Freimachen der Hauptverkehrswege vor.
Walter Kirchhof Pressestelle
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