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Hochwasser - Frühjahr 2003
- Übersicht -
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Als am 02. Januar gegen 21:00h die
Funkmeldeempfänger ansprangen wußte noch niemand, was auf Ihn zukommen wird.
Der erste Alarm war ein vollgelaufener Keller in West Rödelheim. Unsere Fahrzeuge
verließen die Einsatzstelle erst wieder um 12 Uhr mittags des folgenden Tages. Zu Spitzenzeiten waren in diesem Wohnviertel ca. 80 Feuerwehrleute aus ganz Frankfurt
vertreten. So ein Hochwasser hatte Rödelheim schon lange nicht mehr erlebt.
Bereits 3 Stunden nachdem das letzte Fahrzeug wieder in die Unterkunft
eingerückt war kam bereits die nächste Alarmierung - es drohte der Aktenkeller einer Firma zu überfluten.
Seit diesem Zeitpunkt waren wir mit minimalen Ruhepausen im Einsatz, um Sandsäcke zu füllen, Dämme
zu errichten, Einsatzbereitschaften für die allgemeine Sicherheit in Frankfurt zu stellen oder Keller auszupumpen. Unser Wechselladerfahrzeug des
Gewässerschutzzuges war pausenlos im Einsatz, um Sand zu den Sandsackfüllstationen zu bringen und Sandsäcke an die gefährdeten Bereiche
zu fahren. Erschwerend kam die klirrende Kälte hinzu, welche sich über das überflutete
Frankfurt legte und den Einsatzkräften zusetzte.
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