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SOMMERZEIT IST
GRILLZEIT |
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Vorwort
Sommer, Sonne, Sonnenschein ... was gibt es
jetzt schöneres als an einem lauen Sommerabend mit guten Freunden und /
oder der Familie den Grill anzuwerfen und ein paar leckere Steaks und Bratwürste
aufzulegen.
| Ein Duft der den Nachbarn neidisch macht
verbreitet sich in der ganzen Gegend ... herrlich, ....aber immer wieder kommt es vor, daß das Grillvergnügen ein abruptes Ende nimmt. In ausgelassener Stimmung und alkoholisiert hat sich schon so mancher schwere Verbrennungen zugezogen, weil der Grill umgekippt ist, mit flüssigen Brandbeschleunigern wie Spiritus gearbeitet wurde oder weil jemand in die vermeintlich ausgekühlte Asche gelaufen ist, die zum Auskühlen auf den Rasen gekippt wurde. Aber auch Gartenhütten und ganze Wohnhäuser wurden schon ein Raub der Flammen weil der GRILLMEISTER unverantwortlich und sorglos mit der Restkohle umgegangen sind. |
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Unten stehend finden Sie ein paar wertvolle Tipps von uns, damit Ihre Feier allen Gästen in guter Erinnerung bleibt und der nächsten Fete nichts im Weg steht.
Was
ist im Vorfeld zu beachten!
Was haben Sie denn für einen Grill - klar
jeder hat den Besten, versteht sich und was der schon alles mitgemacht hat, aber
sicherheitsgeprüfte Grillgeräte tragen am Gerät die Nummer DIN 66077 und
das GS-Zeichen. Hat Ihrer das?!
Diese Geräte haben keine scharfen Kanten und stehen kippsicher.
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Allerdings ist jedes Gerät nur dann sicher, wenn es nicht zweckentfremdet
wird. Die Konstruktion ist nicht immer für sehr große Fleischstücke oder Kochtöpfe geeignet. Der feste
und nicht entflammbaren Untergrund ist ja selbstverständlich, aber bedenken
Sie vorher wo sie den Grill aufstellen möchten. denn wenn der Grill erst
einmal angeheizt ist sollte er auf keinen Fall mehr getragen tragen. |
Die Grillbediener sollten
darauf achten, daß ihre Kleidungsstücke keine Kunststofffasern beinhalten.
Diese schmelzen bei Annäherung einer Wärmequelle und verursachen schlecht
heilende Verletzungen.
Bei der Verwendung eines
Gasgrills prüfen Sie vorher, ob die Anschlüsse dicht sind.
(Leckage-Such-Spray ist im Fachhandel erhältlich)
Der Verbindungsschlauch und die Gasflasche darf bei Grillen nicht der Hitze
ausgesetzt werden.
Anzünden - Aber bitte SICHER und deshalb ohne Spiritus
| Auch bei der Holzkohle gibt es Qualitätsunterschiede,
hochwertige Ware ist an der DIN 51749 zu erkennen. Absolut tabu sind beim Anzünden brennbare Flüssigkeiten wie Brennspiritus oder Benzin! Dieser sträfliche Leichtsinn führt immer wieder zu katastrophalen - manchmal sogar tödlichen - Unfällen. Selbst gelartige Grillanzünder auf Alkoholbasis sind nicht immer ungefährlich. Niemals brennbare Flüssigkeiten auf die schon glühenden Kohlen schütten, gerade bei schon aufgeheizten Kohlen können meterhohe Stichflammen entstehen. Im Fachhandel gibt es feste und flüssige Anzündhilfen, deren Güte leicht am entsprechenden Sicherheitszeichen (Prüf und Überwachungszeichen DIN 66358) und einer Registriernummer zu erkennen ist. Sehr gut bewährt haben sich Feststoffzündwürfel, das sind weiße Würfel die unter die Kohle gelegt werden. Genauso verboten ist es die Glut durch Pressluft oder Sauerstoff anzufachen ... meist kann man den Luftstrom nicht ordentlich regulieren und bläßt brennende Glut aus dem Grill, die zu Verbrennungenoder Bränden führen kann. |
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Kleinkinder gehören nicht an das Gerät weder
beim Anzünden noch später beim Grillen. Aber auch wenn ein Erwachsener grillt sollte ein Sicherheitsabstand um den Grill eingehalten werden, denn auch Erwachsene rutschen aus oder werden angeschubst. Markieren Sie einfach den Abstand mit Stühlen oder einer gespannten Leine. Bewährt hat sich auch eine Art Theke aus einem Festzelttisch. Hier können z.B. das Besteck oder die Grillsoßen aufgebaut sein. |
Wohin mit der Glut?!?
Die Restglut sollte mit Sand gelöscht und
nicht in den Abfalleimer geleert werden. Kohle nie
auf dem Rasen oder auf den Acker ausglühen lassen, denn immer
wieder ziehen sich Kinder schwerste Verbrennungen zu, weil sie in die Glut
gegriffen haben oder in noch glühende Holzkohlenreste getreten sind.
Deshalb sollten Kinder auch immer vom Grillfeuer ferngehalten werden. Lassen
Sie die Glut im Grill und sorgen Sie dafür, daß keiner dem heißen Grill
zu nahe kommt.
Am nächsten Tag kann die Glut meist unbesorgt entfernt werden.
Heiße Asche, Holzkohlenreste
u.ä. niemals unbeaufsichtigt lassen. Zum einen ist es eine Gefahr
für anwesende Kinder und Tiere zum anderen wäre es nicht das erste mal,
daß in der nacht der Wind aufgefrischt hat und die fast erloschene Glut
wieder "Feuer" bekommt und einen Brand verursacht.
Gartenhütten und ganze Wohnhäuser wurden hier schon ein Raub der Flammen.
Nach dem Essen ist der heiße Grill keine Müllverbrennunganlage für Verpackungsmaterials. - Hierbei entstehen jede Menge gesundheitsschädliche Gase, die Sie und ihre Grillgesellschaft einatmen.
Kinder sollten nicht mit Stöckchen oder Papier kokeln. Stellen Sie das Gerät an eine sichere Stelle und lassen Sie die Kohle kalt werden.
Wenn doch etwas passiert; CALL 112 - "Da werden Sie geholfen!"
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In den meisten Fällen wird es sich hierbei um
Verbrennungen handeln, die
je nach Intensität umgehend NOTÄRZTLICH versorgt werden müssen. Genaueres zu Verbrennungen können Sie in unseren Verbrennungsbürgerinfos nachlesen. Wichtig ist, daß Sie die Wunde kühlen und die betroffene Person in den Schatten setzen, denn die Person wird einen Schock haben. Vergessen Sie nicht die kostenlose NOTRUFNUMMER 112, zu wählen - erklären Sie was passiert ist und wie schlimm die Wunden des Patienten sind. Wenn Sie nicht genau wissen was sie alles erzählen sollen, dann warten sie einfach ab, was sie der Disponent noch fragt, und legen Sie erst dann auf, wenn Ihnen der Beamte bestätigt, daß er alle Informationen hat und Hilfe vorbei schickt. |
Gesundheitstipp:
Krebsgefahr beim Grillen minimieren
Vorsicht Nitrosamine!! Tipps für ein gesundes
Grillvergnügen!
Eine weitere Gefahr: Nitrosamine.
Diese sind ebenfalls krebserregend und entstehen bei großer Hitze im Grillgut selbst, wenn dieses Nitritpökelsalz enthält.
Tabu sollten deshalb alle geräucherten oder gepökelten Fleisch- oder Wurstsorten
(vor allem "rote" Wurst enthält
Nitritpökelsalz) sein.
Kaufen Sie mageres Fleisch, z.B. Lende oder Geflügel und schneiden Sie diese in
dünne Scheiben. So garen diese schneller durch und sind daher nicht so lange dem Rauch ausgesetzt.
Außerdem minimieren Sie die Wahrscheinlichkeit, daß Ihr Grillgut schnell
schwarz wird.
Falls schwarze Krusten entstehen scheiden Sie diese ab - essen Sie diese Ihrer
Gesundheit zu Liebe nicht mit!.
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Grillen Sie kein mariniertes Fleisch (auch wenn dieses in vielen Fleischtheken angeboten wird!) Fast alle
Marinade enthalten Fett bzw. Öl, welches beim Auflegen und Garen ins Feuer tropft.
Bei Würsten grillen Sie nur "weiße Würste". Fragen Sie Ihren Metzger, ob die Wurst, die Sie kaufen, zum Grillen geeignet ist. |
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Nur mit Pfeffer und Salz würzen (das geht aber auch noch nach dem Grillen!). Gewürze und Kräuter verbrennen in der Hitze! Auf jeden Fall erst nachher aufstreuen.
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Wenn die Kohle zu brennen beginnt, weil Fett hinein tropft: Den Rost vom Feuer nehmen oder höher hängen. Auf keinen Fall mit Bier oder anderen Flüssigkeiten löschen. Das erzeugt erst richtig Dampf und Rauch - welcher sich am Fleisch niederschlagen kann. Überhaupt: Warum muss es immer Fleisch sein? Versuchen Sie es doch einmal mit Gemüse. Stellen Sie sich selbst ihren individuellen Gemüsespieß zusammen. Tomaten, Pilze, Paprika, Oliven... der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Gemüse enthält kaum Fett, ist darüber hinaus kalorienarm und gesund. |
Es muss auch nicht immer Holzkohle sein! Elektro- oder Gasgrills rauchen nicht (so stark) wie offenes Feuer. Außerdem entfallen die Gefahren beim "Anzünden".
Die Feuerwehr Rödelheim
wünscht 'Ihnen einen schönen Grillabend!